1000 Kilometer für den guten Zweck

Ich habe nie behauptet normal zu sein. Genau das stelle ich mit meiner etwas anderen „sozialen Marketing Idee“ mal wieder unter Beweis.
1000 Kilometer für den guten Zweck – genau das ist es was ich getan habe und vielleicht auch nochmal tun werde.

Wer mich kennt, der weiß dass ich gewöhnlich meine Laufschuhe schnüre oder zu Pferd anzutreffen bin. Mit Fahrrad fahren habe ich an und für sich nicht soooo viel am Hut. Aber ich wusste 1000 Kilometer laufen war mir dann doch zu viel des Guten.

Also bin ich am 1. August 2015 zu meiner ersten Spenden-Fahrradtour aufgebrochen. Natürlich in Begleitung von Maggie. So sah mein tolles Gefährt aus 😉

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Jetzt fragte ihr euch natürlich alle für WEN oder WAS ich Spenden sammle. Ich könnte mir kaum einen besseren Verein aussuchen. Die Wahl ist auf Vita e.V. gefallen. Vita ist ein Verein der Assistenzhunde für Menschen mit Handicap ausbildet. Jeder der einen Hund hat, weiß was für ein Zusammenhalt  zwischen Mensch und Tier entstehen kann und was für ein Trost dieser sein kann, wenn das Leben einmal nicht so rund läuft. Ich habe so einen Hund – meine Maggie war immer für mich da und somit möchte ich einfach meinen Teil dazu beitragen, dass auch andere Menschen so einen außergewöhnlichen Freund in ihrem Leben haben können.

Ihr wollt wissen was genau Vita macht? Schaut auf Facebook nach.  Aber am eindruckvollsten finde ich persönlich immer noch diese Videos.

Einmal den Imagefilm aus 2010

Hier gibt´s auch was neueres :-)

 

UND so habe ich gesammelt:

Am Sonntag den 2. August bin ich zusammen mit meinem Hund und meinem Freund, der mich streckenweise ein Stück begleitet hat Richtung Aschaffenburg aufgebrochen. Natürlich sind wir nicht ganz ohne Presse losgefahren und hatten gleich am 1. Tag der Spendentour einen kleinen Dreh mit dem Rain-Main Tv.

Wie habe ich gesammelt?

Mitten auf dem Feld, im Wald, in Pensionen oder ich bin einfach umhergelaufen und habe die Leute auf der Straße angesprochen. Bei Lesungen habe ich ebenfalls mit der Spendendose herumgeklappert. Das hat gut geklappt. Insgesamt sind drei Spendendosen bei mir gewesen.

In der 1. waren 91, 20 Euro.

Die 2. und 3. wird noch ausgewertet.

Natürlich wollt ihr auch wissen, ob ich wirklich 1000 Kilometer geschafft habe. Ich muss gestehen, dass ich Computer und den ganzen Dokumentierschnickschnack nicht mag – der setzt einen immer so unter Leistungsdruck. Aber ich habe mal versucht meine Strecke bei GoogleMaps für euch zu rekonstruieren und muss sagen. Manno Mann das waren einige Kilometer, die ich das so hinter mir hatte 😀

Ich runde die Kilometer jetzt mal auf und probiere mich an alles zu erinnern 😉

Angefangen am 2. August.

  • Von Langen Richtung Spessart. Ca. 53 Kilometer
  • Von der Gaststätte zum Campingplatz Wertheim Bettingen Ca. 54 Kilometer ( und zu viele Höhenmeter -.- )
  • Ca. 38 Kilometer weiter zum Couchsurfen nach Würzburg
  • 48 Kilometer zu Theo in die Gaststätte in Markt Bibart
  • Ca. 43 Kilometer zu einem Bahnhof um dann weiter zu fahren mit der Bahn nach Nürnberg. Es war einfach zu heiß
  • In Nürnberg bin ich ein paar Tage geblieben. Dann bin ich nach Kinding aufgebrochen ca. 66 Kilometer
  • Dort hatte ich ein tief und bin einen Tag länger in einer Pension geblieben. Die Sonne war einfach zu biestig. Ich fuhr ca. 16 Kilometer zum nächsten Dorf mit Bahnhof, um in die Nähe von Wolnzach mit der Bahn zu kommen. Dann musste ich nochmal 8 Kilometer fahren zu meiner Gastcouch.
  • 49 Kilometer später war ich bei meinem Bruder bei Dachau. Dort blieb ich auch ein paar Tage
  • Dann ging es weiter an den Ammersee ca. 41 Kilometer
  • Am nächsten Tag fuhren wir ( mein Freund war in Dachau wieder dazugestoßen) nach  Buchloe ca. 43 Kilometer
  • Dann ging es weiter nach Kempten ca. 64 Kilometer. Dort ruhten Maggie und ich uns wieder ein paar Tage aus
  • Nach der etwas längeren Pause ging es weiter Richtung Memmingen ca. 35 Kilometer
  • Am nächsten Tag dann weiter nach Ulm auf meine WG Gastcouch. Ca. 60 Kilometer
  • Eine klein Tour folgte 16 Kilometer ( Ich war echt im Eimer). Von Ulm Richtung Stuttgart.
  • Dann ging es weiter nach Süssen ca. 38 Kilometer
  • Am nächsten Tag fuhr ich dann direkt nach Stuttgart (ca. 59 Kilometer)
  • Es gab mal wieder nur eine kleine Tour bis an den Rand von Stuttgart zu meiner nächsten Gastcouch ca. 11 Kilometer (weil ich mir noch ein wenig Stuttgart angesehen habe)
  • Ich fuhr die 23 Kilometer nach Bietigheim Bissingen um dort in die S-Bahn für noch ein paar Kilometer zu steigen. Mit dieser fuhr ich Richtung Karlsruhe. Dann musste ich nur noch 22 Kilometer bis nach Dummersheim zu meiner nächsten Gastcouch schaffen.
  • Dort blieb ich einen Tag länger als geplant, sodass ich am nächsten Tag ca. 74 Kilometer zu meiner letzten Gastcouch fahren musste. Nämlich nach Schwetzingen.Rechnen wir das jetzt alles mal zusammen kommen circa.  861  Kilometer heraus. Natürlich habe ich mich häufiger verfahren, sodass man da getrost noch einige Kilometer draufschlagen kann. Gut die 1000 Kilometer habe ich vielleicht nicht ganz geschafft aber mit bestimmt ca. 900 habe ich zumindest an Ihnen gekratzt. Für die nächste Spendentour werde ich definitiv die Höhenmeter besser mit einplanen 😉