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Will Bayern mich verarschen? – oder packe ich einfach keinen Hügel mehr?

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Maggie hat auch Zuflucht vor dem Stürmchen gesucht.

Will Bayern mich verarschen? – oder packe ich einfach keinen Hügel mehr?

Fangen wir erst einmal bei den Tagen an, die ich noch bei meinem Bruder verbracht habe 😉 Bevor wir die Bayernfrage klären. Die Tage waren wirklich schön und erholsam, zumindest bis zum Dachauer Volksfest. Jeder weiß was bei einem Volksfest passiert 😉 . . .

In Bayern geht man natürlich mit Dirndl und Lederhose. Wir als gebürtige Niedersachsen haben uns beim Kauf eines Dirndls selbstverständlich saublöd angestellt. Ja welche Größe probiert man denn an? Leider war die Bedienung in dem Geschäft mehr als unfreundlich.
„Entschuldigen Sie. Ich weiß nicht ganz welche Größe ich benötige bla oder bla“ ( Ich verrate euch doch nicht wie dick ich bin :-P)

„Die die sie immer haben.“

Aber der Ton machte da die Musik. Wie gesagt so eine liebe Bedienung wird keine Drindl  verkaufen können 😉

Geworden ist es dann ein türkises mit der unübertrefflichen Beratung meines Bruders. Leider habe ich das Foto machen vergessen :-(

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Danke für den schönen Aufenthalt Brudi. Kuss nach Dachau.

Am Tag nach dem Volksfest war ich leider nicht mehr so ausgeruht. Da mein Freund am besagten Volksfestabend zu uns stieß mussten wir beide mit nicht gerade aufgefüllten Energiereserven Richtung Ammersee aufbrechen. Zu allem Überfluss war das der erste Tag meiner Tour an dem ich mal eine Jacke brauchte, die Wind und Regen von mir fernhält.

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So lassen die Fotos nur erahnen wie schön es am Ammersee sein kann und wie oft wir uns untergestellt haben. Immerhin habe ich ja auch immer ein paar Bücher dabei und es wäre verdammt schade, wenn diese nass werden würden.

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Zum Glück radelte mein Freund mit mir, sodass ich die Motivation bei dem bescheidenen Wetter nicht ganz verlor.Wir sehen so aus, weil wir  bis dahin schon acht Mal komplett nass geworden sind ;-).

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Mit ein paar kleinen Verfahrungen kamen wir dann abends endlich in unserer Pension in Inningen im „Gasthaus zur Post“ an. Gutes Essen, netter Service (wirklich ausgesprochen gut) und schöne Zimmer erwarteten mich und meinen Freund. Kugelrund gefuttert schliefen wir wir ein und hofften, dass sich das Wetter für Morgen bessern würde. Pustekuchen 😛

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Am Sonntag radelten wir dann noch circa 40 Kilometer weiter nach Buchloe-Lindenberg, wo wir gemeinsam mit Hund bei einem guten Freund und seiner Familie auf der riesen Deluxe Couch Platz nehmen durften.  Auf den Weg dahin blieb vor allem Landsberg am Lech durch seine schöne Gebäude in Erinnerung.   Sie kämpften mit ihrer Pracht und Geschichte gegen das Grau in Grau von Frau Holle an.

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Endlich in Buchloe – Lindenberg angekommen. Nass, aber überglücklich. Jetzt kommen wir zu der Bayernfrage. Am Montag radelten wir weiter nach Kempten. Natürlich war für den ganzen Tag Nieselregen angesagt und immerhin hatten wir laut google Maps über 60 Kilometer bis nach Kempten zu bestreiten. Wir fuhren viel nach den Fahrradschildern und die führten uns auch sicher nach Kaufbeuren. Doch was passierte dann? Ich weiß nicht wie das Land Bayern seine Fahrradschilder plant, aber wir befolgten sie schön brav weiterhin. Hoch und runter – teilweise nur Wege, die man höchstens mit einem gescheiten Mountainbike hätte passieren können. Mein Trekkingbike mit Hundeanhänger wurde da schon auf die Probe gestellt. Dann führten die Fahrradschilder auf eine Landstraße ohne Fahrradweg, die sich in engen Kurven um die Hügel wund. Drüber und drunter ging die Fahrt (bei uns dann eher das Schieben) durch das hügelige Land. Vorbei rasten bekloppte im BMW.

Frage: Sind die Fahrradschilder nur für Rennradfahrer? Was macht denn bitte eine Familie beim Sonntagsausflug, wenn sie auf so eine riskante Strecke gelotzt wird?

Ich kann da nur den Kopf schütteln und sagen, dass mir über 15 Kilometer echt die muffe ging, weil ich Angst hatte, dass mich ein Auto von hinten mitnimmt.

Die große Bayernfrage: Wer zum Geier verantwortet sowas?

Mit Verfahren allen drum und dran brachte uns diese Tour wirklich an unsere Grenzen. Aus den geplanten 60 Kilometern sind gefühlte 80 geworden. Es gab natürlich auf so vielen Kilometern auch schöne Abschnitte, wie man hier bei unserer kleinen Rast sehen kann.

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Und für ordentlich Kuschelstunden mit Maggie habe ich natürlich immer Zeit.

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Maggie hat am Montag auch einen Freund gefunden. Wir haben leider keinen Besitzer zu dem Hofhund gesehen, aber solange sich die Hundchen verstehen 😉

Bis dahin macht´s gut

Eure Lari

„On the road again“

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Will Bayern mich verarschen? – oder packe ich einfach keinen Hügel mehr?

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Maggie hat auch Zuflucht vor dem Stürmchen gesucht.

Will Bayern mich verarschen? – oder packe ich einfach keinen Hügel mehr?

Fangen wir erst einmal bei den Tagen an, die ich noch bei meinem Bruder verbracht habe 😉 Bevor wir die Bayernfrage klären. Die Tage waren wirklich schön und erholsam, zumindest bis zum Dachauer Volksfest. Jeder weiß was bei einem Volksfest passiert 😉 . . .

In Bayern geht man natürlich mit Dirndl und Lederhose. Wir als gebürtige Niedersachsen haben uns beim Kauf eines Dirndls selbstverständlich saublöd angestellt. Ja welche Größe probiert man denn an? Leider war die Bedienung in dem Geschäft mehr als unfreundlich.
„Entschuldigen Sie. Ich weiß nicht ganz welche Größe ich benötige bla oder bla“ ( Ich verrate euch doch nicht wie dick ich bin :-P)

„Die die sie immer haben.“

Aber der Ton machte da die Musik. Wie gesagt so eine liebe Bedienung wird keine Drindl  verkaufen können 😉

Geworden ist es dann ein türkises mit der unübertrefflichen Beratung meines Bruders. Leider habe ich das Foto machen vergessen :-(

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Danke für den schönen Aufenthalt Brudi. Kuss nach Dachau.

Am Tag nach dem Volksfest war ich leider nicht mehr so ausgeruht. Da mein Freund am besagten Volksfestabend zu uns stieß mussten wir beide mit nicht gerade aufgefüllten Energiereserven Richtung Ammersee aufbrechen. Zu allem Überfluss war das der erste Tag meiner Tour an dem ich mal eine Jacke brauchte, die Wind und Regen von mir fernhält.

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DSC00288

So lassen die Fotos nur erahnen wie schön es am Ammersee sein kann und wie oft wir uns untergestellt haben. Immerhin habe ich ja auch immer ein paar Bücher dabei und es wäre verdammt schade, wenn diese nass werden würden.

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Zum Glück radelte mein Freund mit mir, sodass ich die Motivation bei dem bescheidenen Wetter nicht ganz verlor.Wir sehen so aus, weil wir  bis dahin schon acht Mal komplett nass geworden sind ;-).

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Mit ein paar kleinen Verfahrungen kamen wir dann abends endlich in unserer Pension in Inningen im „Gasthaus zur Post“ an. Gutes Essen, netter Service (wirklich ausgesprochen gut) und schöne Zimmer erwarteten mich und meinen Freund. Kugelrund gefuttert schliefen wir wir ein und hofften, dass sich das Wetter für Morgen bessern würde. Pustekuchen 😛

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Am Sonntag radelten wir dann noch circa 40 Kilometer weiter nach Buchloe-Lindenberg, wo wir gemeinsam mit Hund bei einem guten Freund und seiner Familie auf der riesen Deluxe Couch Platz nehmen durften.  Auf den Weg dahin blieb vor allem Landsberg am Lech durch seine schöne Gebäude in Erinnerung.   Sie kämpften mit ihrer Pracht und Geschichte gegen das Grau in Grau von Frau Holle an.

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Endlich in Buchloe – Lindenberg angekommen. Nass, aber überglücklich. Jetzt kommen wir zu der Bayernfrage. Am Montag radelten wir weiter nach Kempten. Natürlich war für den ganzen Tag Nieselregen angesagt und immerhin hatten wir laut google Maps über 60 Kilometer bis nach Kempten zu bestreiten. Wir fuhren viel nach den Fahrradschildern und die führten uns auch sicher nach Kaufbeuren. Doch was passierte dann? Ich weiß nicht wie das Land Bayern seine Fahrradschilder plant, aber wir befolgten sie schön brav weiterhin. Hoch und runter – teilweise nur Wege, die man höchstens mit einem gescheiten Mountainbike hätte passieren können. Mein Trekkingbike mit Hundeanhänger wurde da schon auf die Probe gestellt. Dann führten die Fahrradschilder auf eine Landstraße ohne Fahrradweg, die sich in engen Kurven um die Hügel wund. Drüber und drunter ging die Fahrt (bei uns dann eher das Schieben) durch das hügelige Land. Vorbei rasten bekloppte im BMW.

Frage: Sind die Fahrradschilder nur für Rennradfahrer? Was macht denn bitte eine Familie beim Sonntagsausflug, wenn sie auf so eine riskante Strecke gelotzt wird?

Ich kann da nur den Kopf schütteln und sagen, dass mir über 15 Kilometer echt die muffe ging, weil ich Angst hatte, dass mich ein Auto von hinten mitnimmt.

Die große Bayernfrage: Wer zum Geier verantwortet sowas?

Mit Verfahren allen drum und dran brachte uns diese Tour wirklich an unsere Grenzen. Aus den geplanten 60 Kilometern sind gefühlte 80 geworden. Es gab natürlich auf so vielen Kilometern auch schöne Abschnitte, wie man hier bei unserer kleinen Rast sehen kann.

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Und für ordentlich Kuschelstunden mit Maggie habe ich natürlich immer Zeit.

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Maggie hat am Montag auch einen Freund gefunden. Wir haben leider keinen Besitzer zu dem Hofhund gesehen, aber solange sich die Hundchen verstehen 😉

Bis dahin macht´s gut

Eure Lari

„On the road again“

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3 Kommentare

Sandra

19 August , 2015 at 10:25 pm

Hallo Larissa, ja die Bayern sind hier so. Habe die Erfahrung beim Ausreiten mit den Pferden auch gemacht. Mit 70 Sachen an zwei doch sehr ruhugen Pferden vorbei. Da freut es einen doch glatt, dass nicht auch noch gehupt wurde. Waren aber nicht nur BWM. Audi, Mercedes und Porschen geben sich da nichts. Verwundert hat mich die Tatsache, das Mütter mit Kindersitzenm nicht anders fahren. Immer drauf halten und vor der eigenen Haustür das Tempo 30 Schild aufbauen. Danke, da war Hessen besser aufgestellt.

Larissa Reiter

25 August , 2015 at 9:27 pm

Ach in Hessen gibt es auch bekloppte die an Pferden vorbeirasen... Eine Schafherde ist eben niemals weiß :D

Roy O'Finnigan

19 August , 2015 at 10:44 pm

Liebe Larissa, Es tut mir echt leid, dass Du in Bayern so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Vom schlechten Wetter angefangen, über die Bedienung bis hin zu unserem Fahrstil. Das hast Du echt nicht verdient. Am Tag als der Regen kam musste ich an Dich denken. Ich hatte ihn lang ersehnt, da ich es in meinem Homeoffice bei 29°C kaum mehr ausgehalten habe. Dich hat es dafür umso härter erwischt. Zum Glück hast Du Deinen Mut und gute Laune trotz aller Widrigkeiten nicht verloren und radelst munter weiter. Falls Du je wieder in das Land der Laptops, Lederhosen Weißwürste, Brezen und tieffliegenden BMWs kommen solltest hoffe und wünsche ich, dass Dir Besseres widerfährt. Weiterhin gute Reise! :-)

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